„Old lady“ in den ewigen Weidegründen

Nette, ostfriesisches Milchschaf, unser mit 13 Lenzen ältestes Schaf, ist kürzlich friedlich in die ewigen Weidegründe entschlafen. Eine treue Seele, die auf dem Bioland-Hof von Karla Ebert in Lemgo (NRW) einige Jahre gemolken wurde für die Schafskäse-Produktion. Dann wurde sie mein erstes eigenes Schaf auf dem Bioland-Bergwiesenhof von Ulf Allhoff-Cramer in Detmold (NRW), der vier Jahre lang auch unser Zuhause war. Dort lieferte Nette Milch für unsere kleine Familie und verbrachte noch einige Jahre als Mutterschaf. Die zickige Herdenchefin, die gerne Lämmer, andere Schafe und Kinder boxte, wurde in ihren letzten Jahren altersmilde und auch für die Kinder eine gute Freundin. Nachdem sie letztes Jahr noch zwei gesunde Lämmer geboren hat und wir etwas von ihrer Milch genießen durften, bekam sie diesen Winter ihr Gnadenbrot und hat sich nun friedlich aus dem Leben verabschiedet. Danke Nette!!

25. Februar 2019

 

Wo gibt’s das denn noch?

Die Alten beschäftigten sich früher im Winter mit Wollverarbeitung, Geräte in Ordnung bringen und… Besen binden! Wer kann es noch, und wo bekommt man denn noch einen neuen Reiserbesen geschenkt??? In Freienhagen! Der Vater eines unserer Mitglieder weiß noch, wie das Besen binden geht, und wir sind happy mit dem urigen neuen Gerät. Danke!

5. Februar 2019

 

Front fertig verkleidet

Ein langwieriges Projekt – diesen Winter hat mein Schwager dankenswerter Weise endlich die Verschalung der Front des Wirtschaftsgebäudes fertiggestellt… rechtzeitig, bevor der erste Schnee kam!!!

Sieht viel besser aus als das alte Well-Eternit 🙂

5. Februar 2019

 

Gute Geister: Tiger-Marie und Peterle

Tiger-Marie ist den meisten Besuchern von UNSER HOF wohl bekannt, während Peterle ein scheuer guter Geist in der Scheune ist. Mit vereinten Kräften bekämpfen die beiden Mädels jegliche Nagetiere, die sich in die Scheune oder den Stall schleichen. Auch eine wichtige Aufgabe auf dem Hof! Die wird ohne Gift und Fallen, sozusagen auf biologische Weise, von den beiden Raubkatzen erledigt…

5. Februar 2019

 

Neu im Team: Satchmo

Der schöne Braune im Bild ist Satchmo, Bock (männliches Schaf), eine Kreuzung aus Texel und Zwartbles, stammt aus Wenigenhasungen und wurde gegen unseren vorigen Bock Franz getauscht. Seinen Namen (Spitzname von Louis Armstrong) erhielt er von einer treuen Helferin von UNSER HOF wegen seiner dunklen Stimme. Zusammen mit unseren diesjährigen Muttern teilt er seit November eine Box. Im März/April soll der Lämmersegen beginnen.

Die Muttern: Apfel (Milch-/Bergschaf), Apfels Tochter Brownie (fuchsfarbenes Milch-/Berg-/Texelschaf), Flocke (Texel, Tochter unserer legendären und bereits verstorbenen Sabine), Flockes Tochter Naseweiß (Texel, zum ersten Mal dabei), Vera (Milchschaf) und Weißie (Milch/Texel). Weißie ist auch zum ersten Mal dabei und Tochter von Nette, die neben Sabine eins meiner ersten Schafe (an unserem vorigen Standort in Detmold) war. Nette bekommt inzwischen in ihrem nun 13. Frühling ihr Gnadenbrot und hat in einer Einzelbox ihre Ruhe. Insgesamt stehen jetzt 28 Schafe im Stall, davon 16 Lämmer aus 2018, der Rest zum Schlacht und natürlich Butzi, das Kinderschaf (unser Liebster, der Braune unten im Bild).

5. Februar 2019

 

Neu im Team: Lotte

Lotte ist seit Januar die Dritte im Bunde der starken Pferde auf unserem Bauernhof. Sie ist eine rheinisch-deutsche Stute, 2,5 Jahre jung und stammt aus der Zucht von Reinhard Rausch in unserem Nachbarort Netze. Sie besitzt erste Erfahrungen im einspännigen Fahren, wird aber erst langsam an die richtige Arbeit gewöhnt. Auf die Dauer soll sie bestimmte Aufgaben von der Brabanterstute Rita übernehmen, die diese auf Grund ihrer Vorgeschichte nicht so gut ausführen kann.

Die erste Zeit ihres Lebens hat Lotte im Sommer auf der Weide, im Winter im Gruppenstall verbracht. Sie ist charakterlich wirklich ein Schatz: ruhig, ausgeglichen, unerschrocken, zugewandt. Wir freuen uns jeden Tag an ihr und hoffen auf eine sehr lange, gute Zusammenarbeit im Gemüse- und Ackerbau sowie in der Freizeit…

Auf diesem Foto auch sichtbar (außer Pferden im Schnee): die letzten Kulturen auf unserem Acker. Grünkohl, etwas Rosenkohl, Porree, Rotkohl, Wirsing. Im Lager nach wie vor: Kartoffeln, Mohrrüben, rote Bete, Pastinake, Steckrübe, Zwiebel, Kürbis. Die Jungpflanzen für die kommende Saison sind schon bestellt…

5. Februar 2019

 

Stand beim Weihnachtsmarkt Waldorfschule Kassel

Es sind wieder einige Interessierte auf unserer Liste dazu gekommen. Hoffentlich sehen wir Euch kommendes Jahr als Mitglieder wieder (1. Dezember)!

9. Dezember 2018

 

Wintergemüse

Regional – saisonal, das bedeutet, im Winter gibt’s Lagergemüse. In unserem Lager liegen nun Kartoffeln, Steckrüben, Möhren, Pastinaken, Zwiebeln und Kürbisse (Dezember 2018). Viele Mitglieder haben zu Hause selbst Kartoffeln, Möhren und Kürbisse eingelagert. Ansonsten gibt’s auch immer noch was frisch vom Acker, dank der etwas gruselig milden Wetterumstände. Noch draußen: Rotkohl, der letzte Weißkohl, die letzten Salate, Mangold, Rettich, Grünkohl, Rosenkohl, Porree. So gibt’s bis jetzt  noch jede Woche eine recht bunte Mischung. Die wahre Herausforderung liegt bei den Köchen*innen, die sich immer wieder was Kreatives einfallen lassen wollen/müssen…

Links: Der Rotkohl (linke drei Reihen) und Weißkohl (rechte Reihe) im September. Rechts: der Gemüseacker am 5. Dezember.

8. Dezember 2018

 

Jetzt noch die Möhren

Es waren einige größere und kleinere Aktionen, um die leckeren Rodelika-Möhren auszugraben – wieder mal ganz vielen Dank an die fleißigen Helfer*innen!! Die Mäuse hatten schon geknabbert, uns aber mehr als genug übrig gelassen. Auf dem Weihnachtsmarkt der Waldorfschule Kassel boten wir Probierstücke an. Eine Frau sagte mir, die Möhre schmecke „wie eine Praline.“ Auch andere gab es, die staunten. Warum man überhaupt noch die Möhren (selbst Bio-Möhren) im Laden kaufen solle? Diese hier sind halt nicht bewässert also auch nicht wässrig und in liebevoller Kleinarbeit mit Hand und Pferd angebaut… Man schmeckt den Unterschied 🙂 Als wwooferin Kate auch noch die letzten Pastinaken ausgebuddelt hatte, sind wir mit ihr zur Feier des Tages in die Pizzeria gegangen, denn alles Lagergemüse ist nun drin.

Buddeln, Rausziehen, Erde abstreifen, Laub abdrehen und ab in die Kiste: Möhrenernte mit Mitgliedern (3. November). Die Steckrüben und Pastinaken wurden zu anderen Gelegenheiten geerntet.

Hardcore: Kate und Astrid buddeln Möhren aus dem Schnee aus (22.11.)!

8. Dezember 2018

 

Samstag mit Roter Bete

Ratz fatz waren sie raus: die Roten Bete. Mit großem Dank an den tollen Einsatz ein paar Weniger, die uns treu unterstützten. Geschmacklich lassen die Beten wohl wenig zu wünschen übrig, das sagen auch andere 🙂

Jetzt dürfen einem nur nicht die Rezeptideen ausgehen. Hoffentlich schaffe ich es bald, ein Rezeptforum einzurichten (27. Oktober).

8. Dezember 2018